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Ur- und Erstaufführungen der 1. Märzhälfte |
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Veranstaltungen
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Uraufführungen
Baulitz, Kai-Ivo: Jackie B. - Ein Leben in Extremen. Theater Oberhausen, 2.3. Bayer, Xaver: Wenn die Kinder Steine ins Wasser werfen. Schauspielhaus Wien, 15.3. Brendecke, Dagmar und Brun, Walter: Fliegen will ich. Badische Landesbühne Bruchsal, 7.3. Dyderska, Lylka: Wanda. Schauspielhaus Graz, 3.3. Ebermann, Thomas: Der Firmenhymnenhandel. Kampnagel Hamburg, 9.3. Fabian, Jo (nach Motiven von Alexandre Dumas): Werwolf. Theater Junge Generation Dresden, 10.3. Fulda, Peter: Der starke Wanja (Kammeroper). Stadttheater Fürth, 3.3. Galley, Kokouvi Dzifa: Ein Schritt voraus. Theater Konstanz, 2.3. Hahn, Werner: Kopfkino. Theater Hagen, 3.3. Jelinek, Elfriede: FaustIn and out. Schauspielhaus Zürich, 8.3. Kamerun, Schorsch: Die Verschwundenen von Altona (musiktheatralische Recherche). Thalia Theater Hamburg, 2.3. Kokotovic, Nada und Osman, Nedjo: Elses Geschichte (nach dem Kinderbuch von Michail Krausnick). Theater Heidelberg, 3.3. Kroesinger, Hans-Werner (nach Euripides): Die Schutzflehenden. Mainfranken Theater Würzburg, 3.3. McKee, David: Prinz Peter und der Teddybär (Puppenspiel). Landestheater Eisenach, 4.3. Nielsen, Jens: Niagara - Ein Mann fährt auf Hochzeitsreise. Theater Winkelwiese Zürich, 1.3. Ozdiker, Enver Yalcin: Aufstand (Kammeroper). Libretto von Feridun Zaimoglu und Gunter Senkel Wuppertaler Bühnen, 4.3. Peuckert, Tom (nach Texten Walter Kempowskis): Walter - Eine Geschichte für sich. Theater Bielefeld, 11.3. Pollesch, René: Wir sind schon gut genug! Schauspiel Frankfurt, 3.3. Poloni, Anna: Camera Clara oder Wie man leben muss. Salon 5 Wien, 15.3. Reuter, Christoph und Buchner, August: Oskar und die Groschenbande (Kinderoper). Anhaltisches Theater Dessau, 10.3. Schober, Holger: Feiert! Facebooked! Folgt! - Oder Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein. Stadttheater Bremerhaven, 3.3. Schweigen, Tomas: Supermen KA oder Welche Helden braucht die Stadt? Badisches Staatstheater Karlsruhe, 15.3. Spindeldreher, Ulrike und Köck, Christine: Gespenstermädchen. Badische Landesbühne Bruchsal, 6.3. Tantanian, Alejandro: Nie war der Schatten. Nationaltheater Mannheim, 15.3.
anders aber anders (Jugendclub-Projekt), R: S. Jasinszczak. Theater Dortmund, 2.3. Der Spielplatz. Konzept und Idee: Schauplatz International (Bieri/Ellend/Liebl/Studer). Schlachthaus Theater Bern, 15.3. Der tausendjährige Posten oder Der Germanist. Franz Schuberts „Der vierjährige Posten“ und „Die Zwillingsbrüder“ mit einem Libretto von Irene Dische und Elfriede Jelinek nach Theodor Körner und Georg Ernst von Hoffmann. Theater Heidelberg, 10.3. Die im Dunkeln hört man nicht. Theater Mummpitz Nürnberg, 3.3. Wo liegt der Hund? Stückentwicklung nach einem Konzept von Sapir von Kleist und Tamara Pietsch. Bayerische Theaterakademie August Everding, 1.3.
Deutschsprachige Erstaufführungen
Cunillé, Lluïsa: Nach mir die Sintflut. Theater Aalen, 1.3. Kenny, Mike: Nachtgeknister. Theater Junge Generation Dresden, 9.3. |
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Preis zum Welttheatertag an Jürgen Schitthelm |
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Preise
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Das Internationale Theaterinstitut - Zentrum Deutschland verleiht seinen Preis zum Welttheatertag 2012 an Jürgen Schitthelm. „Jürgen Schitthelm gehört zu den großen Theaterleitern in Deutschland“, heißt es in der Pressemitteilung des ITI dazu: „Leben und Wirken sind untrennbar mit der Geschichte und Gegenwart der Schaubühne am Lehniner Platz verbunden, die er am Halleschen Ufer in Berlin-Kreuzberg als Ensemble mit gründete und bis heute ebenso kontinuierlich wie maßgeblich geprägt hat. Über fünf Jahrzehnte hat er mit außergewöhnlichen Künstlern die Schaubühne als Haus von herausragendem nationalem und internationalem Ansehen aufgebaut und in Qualität und Ausstrahlung erhalten. Zugleich war er im Vorstand und als Vizepräsident des Internationalen Theaterinstituts ein leidenschaftlicher und verdienstvoller Brückenbauer zwischen Theaterkulturen.“
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Dominique Meyer und Matthias Hartmann verlängert |
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Personalia
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Die österreichische Kulturministerin Claudia Schmied hat im Januar die Verträge von Staatsopern-Direktor Dominique Meyer und von Burgtheater-Chef Matthias Hartmann verlängert: Meyer, der 2010 in Wien startete und dessen Vertrag zunächst bis August 2015 lief, bleibt nun bis 2020 künstlerischer Geschäftsführer der Staatsoper; der Vertrag von GMD Franz Welser-Möst wird bis 2018 verlängert - mit einer weiteren Verlängerungsoption um zwei Jahre, die bis 2015 eingelöst werden muss. Das Burgtheater wird seit 2009 von Matthias Hartmann geleitet, dessen neuer Vertrag jetzt 2019 endet. Meyer und Welser-Möst hätten „den Stellenwert der Wiener Staatsoper als international führendes Opernhaus weiter ausgebaut”, so Schmied. Hartmann wiederum verleihe dem Burgtheater „eindrucksvoll ein eigenes künstlerisches Profil“ und feiere „mit unverwechselbaren Produktionen national wie international große Erfolge”. |
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Künstlerisches Leitungsteam für Theater Vorpommern vorgestellt |
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Personalia
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Am 6. Februar hat der designierte Intendant des Theaters Vorpommern Dirk Löschner in Stralsund sein künstlerisches Leitungsteam für die Spielzeit 2012/13 vorgestellt: Löschner, der derzeit das Theater der Altmark in Stendal leitet, bringt von dort seinen Bruder Sascha als neuen Chefdramaturgen sowie den Ausstattungsleiter Christopher Melching mit - Melching hat bereits 2005 Leonard Bernsteins Oper „Candide“ am Theater Vorpommern ausgestattet. Der neue Chefdramaturg Sascha Löschner, der Theater als „Laboratorium der sozialen Phantasien“ bezeichnet, möchte das Theater verstärkt für junge Leute öffnen. Operndirektor wird Horst Otto Kupich, der in dieser Funktion seit 2003 an den Landesbühnen Sachsen in Dresden und Radebeul tätig ist. Kupich stellt die Zusammenarbeit mit jungen Künstlern und den Aufbau eines eng zusammenarbeitenden Ensembles in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Besonders wichtig ist es auch ihm, junge Leute durch die Auswahl der Stücke und Regisseure und deren Interpretationen für Theater zu interessieren. Der bisherige Generalmusikdirektor Karl Prokopetz scheidet auf eigenen Wunsch zum Spielzeitwechsel aus - sein Nachfolger wird Golo Berg, zuvor Generalmusikdirektor in Dessau. Berg war bereits 1989 mit 21 Jahren Chefdirigent am früheren Landestheater Mecklenburg.
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Peter Kastenmüller wird Zürcher Neumarkt-Chef |
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Peter Kastenmüller soll ab der Spielzeit 2013/14 die Leitung des Theater Neumarkt in Zürich in der Nachfolge von Barbara Weber und Rafael Sanchez übernehmen, Ralf Fiedler wird ihm als Chefdramaturg und stellvertretender Direktor zur Seite stehen - das hat der Verwaltungsrat der Zürcher Theater am Neumarkt AG am 1. Februar beschlossen. Kastenmüller, 1970 in München geboren, gründete nach dem Studium der Philosophie die freie Theatergruppe „Particular Order”, arbeitete unter Wolfgang Engel als Assistent am Schauspiel Leipzig und danach als Hausregisseur am Staatstheater Kassel. Ab 1997 inszenierte er am Staatstheater Hannover, den Münchner Kammerspielen, am Maxim Gorki Theater, Schauspiel Frankfurt, Theater Freiburg und Theater Basel. 2004 und 2006 leitete er gemeinsam mit Björn Bicker und Michael Graessner das Stadtprojekt „Bunnyhill” an den Münchner Kammerspielen und kuratierte im Sommer 2010 „X SCHULEN” am HAU Berlin. Ralf Fiedler, der auch an der Zürcher Hochschule der Künste unterrichtet, hat als Dramaturg bereits den Beginn der Direktionszeit Weber/Sanchez am Theater Neumarkt mitgeprägt, bevor er 2009 als leitender Dramaturg an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz nach Berlin wechselte. Unter Res Bosshart war Fiedler von 2003 bis 2005 Chefdramaturg am Meininger Theater. |
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Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2012 dreigeteilt |
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Preise
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Der Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2012 geht zu gleichen Teilen an „Der Thaiboxer“ von Ad de Bont, „Jojo am Rande der Welt“ von Stéphane Jaubertie und „Skills“ von Eva Rottmann. Den Förderpreis erhält Denis Leifeld für „Koffein“, das Projekt-Stipendium hat die Jury Nina Ender für das Projekt „Pikid.de“ zugesprochen, das sie gemeinsam mit dem Theater Ulm realisieren wird. Diese Entscheidung hat jetzt die 14-köpfige Jury getroffen, der neben Vertretern der Kinder- und Jugendtheater Baden-Württembergs die Autorin Anne Rabe, der Kritiker Bernd Mand, als Verlagsvertreterin Sara Engelmann vom Verlag Felix Bloch Erben und als Veranstalterin Sybille Hirzel vom Kulturamt Ludwigsburg angehören. Verliehen werden die Preise Mitte Juni im Rahmen des Internationalen Festivals „Schöne Aussicht“ am Jungen Ensemble Stuttgart.
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Stückwettbewerb für Junge Bühne Westfalen |
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Ausschreibungen
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Das Theater Dortmund sucht mit Unterstützung des NRW KULTURsekretariats ein neues Werk für Jugendliche und junge Erwachsene, das Musiktheater, Schauspiel und optional auch Tanz verbinden und idealerweise zur Eröffnung der „Jungen Bühne Westfalen“ (ein Neubau für die Dortmunder Kinder- und Jugendtheatersparte in unmittelbarer Nachbarschaft zu Opern- und Schauspielhaus in der Innenstadt) in der Spielzeit 2015/16 uraufgeführt werden soll. Dazu wird ein Stückauftrag ausgeschrieben, der sich bevorzugt an junge Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Komposition, Jazz, Rock, Performance, Literatur, Choreographie und Bildender Kunst richtet, die ihre Vorschläge als Team einreichen sollten. Ein Thema wird nicht festgelegt, die Wahl eines Stoffes ist freigestellt. Es soll nach neuen Formen für ein Musiktheater für junges Publikum gesucht werden. Erste Konzepte und Hörbeispiele des Projekts müssen bis 30. Juni 2012 eingereicht werden, eine erste Auswahl von Projekten wird öffentlich und vor einem jungen Publikum präsentiert. Dadurch soll der Entstehungsprozess des Werks anschaulich gemacht werden. Die Auswahl wird von einer Fachjury getroffen, die auch öffentlich beraten wird - ihre Mitglieder sind Irmin Schmidt, Stefan Keim, Dr. Christian Esch (NRW KULTURsekretariat), Bettina Pesch (Geschäftsführende Direktorin Theater Dortmund), Andreas Gruhn (KJT Dortmund) und Hans-Peter Frings (Oper Dortmund). Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert; die Konzepte, die in der ersten Auswahl vorgestellt werden, werden mit jeweils 1.000 Euro honoriert. Bewerbungen an das Theater Dortmund, zu Händen Dirk Struß, Kuhstraße 12, 44137 Dortmund;
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Fonds Experimentelles Musiktheater: Neue Projektideen für 2013 gesucht |
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Ausschreibungen
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Für die Initiative „Fonds Experimentelles Musiktheater“ des NRW KULTURsekretariats und der Kunststiftung NRW werden wieder Projektideen gesucht. 2013 sind die Bühnen der Stadt Köln Partner des Fonds, der eingerichtet wurde, um zeitgenössische Musiktheaterproduktionen zu initiieren, zu erproben und zu fördern: Produktionen, die das Wechselverhältnis von Sprache, Musik und Theater-Raum neu befragen und experimentell erkunden. Mit bis zu 80.000 Euro wird das ausgewählte Projekt gefördert, das in der zweiten Jahreshälfte 2013 voraussichtlich im Kölner Palladium zur Uraufführung kommen soll. Bewerbungen sind einzureichen bis zum 4. April dieses Jahres; nähere Informationen zur Ausschreibung unter www.nrw-kultur.de/fexm. - Die jüngste Produktion des Fonds Experimentelles Musiktheater, „Timeshift … oder die Zeit ist ein Vogel“, ist am 29. Februar wieder an den Städtischen Bühnen Münster zu erleben: Das experimentelle Musiktheaterprojekt der Dirigentin Susanne Blumenthal, der Regisseurin Recha la Dous und der bildenden Künstlerin Kerstin Ergenzinger - von der Kritik als ein „Meisterwerk von hoher poetischer Ästhetik“ bezeichnet - macht auf ungewohnte Weise das Phänomen Zeit mit den Elementen Text, Musik, visuelle Projektion und Bewegung theatral erfahrbar. |
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F.I.N.D. 2012 - Festival Internationale Neue Dramatik |
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Veranstaltungen
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... an der Berliner Schaubühne - vom 1. bis 11. März
„F.I.N.D. 2012“ zeigt neue Arbeiten zeitgenössischer Autoren und Theatermacher mit ihren international renommierten Ensembles: Eine Bearbeitung des jungen russischen Autors Michail Durnenkow von Strindbergs „Fräulein Julie“, inszeniert von Thomas Ostermeier am Theater der Nationen in Moskau, eröffnet das Festival. Der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski zeigt mit seinem Ensemble des Neuen Theaters in Warschau „Afrikanische Erzählungen nach Shakespeare“, basierend auf Texten von Shakespeare und dem Literaturnobelpreisträger J. M. Coetzee. Ivo van Hove adaptiert mit der Toneelgroep Amsterdam John Cassavetes’ „Husbands“, Jack Thornes Monolog „Bunny“ kommt zur Premiere; außerdem zu sehen: das neue Stück von Marius von Mayenburg „Märtyrer“, Yael Ronens jüngste Arbeit „The Day Before the Last Day“, Falk Richter und Anouk van Dijks Arbeiten „Trust“ und „Protect Me“ sowie Projekte der griechischen Theatergruppe BLITZ und des australischen Performance-Kollektivs „SandS through the hourglass“, die mit dem Ensemble der Schaubühne neu erarbeitet werden. „Hotel Bogota“ präsentiert fünf Kurzdramen zeitgenössischer Autoren unterschiedlicher Länder, eigens für das Festival in Auftrag gegeben.
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Personalabbau am Staatstheater Schwerin? |
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Kulturpolitik
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Wie das Portal nachtkritik.de u.a. unter Berufung auf NDR und Ostseezeitung berichtete, haben der Haupt- und der Finanzausschuss der Schweriner Stadtvertretung am 7. Februar einem 1,4 Millionen Euro umfassenden Rettungspaket für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin zugestimmt. In diesem Zusammenhang solle die Geschäftsführung des Theaters jetzt ein Sanierungskonzept vorlegen; ein externer Fachmann, der sich gezielt um den kaufmännischen Bereich der Bühne kümmern würde, könnte Intendant Kümmritz unterstützen. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow habe auf der Sitzung der Ausschüsse von „harten Einschnitten“ gesprochen, die dem Theater bevorstehen würden - sie gehe von 60 betriebsbedingten Kündigungen aus. Damit würde das Theater rund ein Fünftel seiner Mitarbeiter verlieren, rechnete die Ostseezeitung vor; Abfindungen müssten gezahlt werden. Dieser Tage will sich den Informationen der Zeitung zufolge die Schweriner Stadtvertretung erneut mit dem Theater befassen - nach Angaben der OB habe das Land signalisiert, die Stadt bei der Sanierung des Theaters finanziell zu unterstützen. Sollte das Rettungspaket sich als nicht umsetzbar erweisen, müsse Intendant Joachim Kümmritz Konkurs anmelden, schreibt das Blatt. |
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