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Auszeichnungen bei „Dance Open“ in St. Petersburg Drucken E-Mail
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Iana Salenko, Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, Solotänzer Dinu Tamazlacaru und Staatsballett-Intendant Vladimir Malakhov wurden am 16. April beim internationalen Ballettfestival „Dance Open“ in St. Petersburg ausgezeichnet. Die Leiterin des Festivals, Catherine Galanova, übergab die höchste Auszeichnung, den „Grand Prix Dance Open“, an Iana Salenko; Vladimir Malakhov erhielt eine Ehrung für herausragende Beiträge zur Entwicklung des Balletts von Alexander Prochorenko, Vorsitzender des Ausschusses für Außenbeziehungen von St. Petersburg, und Dinu Tamazlacaru wurde mit dem „Mr. Expressivity Award“ ausgezeichnet. Der XI. St. Petersburg International Ballet Award „Dance Open“ honoriert jährlich die Leistung von Tänzerinnen und Tänzern, die sich durch eine virtuose Technik und herausragende künstlerischen Fähigkeiten auszeichnen. Unter der Leitung von Natalia Makarova verlieh die internationale Jury im Museum für Völkerkunde in St. Petersburg Preise in neun Kategorien - weitere Preisträger sind Jon Acosta (English National Ballet), Jewgenija Obraztsova (Bolschoi-Theater), Maria Eichwald (Stuttgarter Ballett), Jirí Bubenícek (Semperoper Ballett) und Otto Bubenícek (Hamburg Ballett), Daniel Ulbricht (New York City Ballet) sowie Isabel Syaravola (Ballett der Pariser Oper).

 
Eugen-Jochum-Preis an Christoph Altstaedt Drucken E-Mail
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Die Eugen-Jochum-Stiftung vergibt an Christoph Altstaedt, Chefdirigent des Tiroler Landestheaters in Innsbruck, den zum ersten Mal verliehenen und mit 3.000 Euro dotierten Eugen-Jochum-Preis. Die 2011 gegründete Stiftung widmet sich der Erarbeitung des umfangreichen Nachlasses des Dirigenten Eugen Jochum (1902 - 1987), fördert eine ausführliche Biographie Jochums und will jüngere Dirigenten auszeichnen, die sich bereits am Anfang ihrer Laufbahn künstlerisch profiliert haben. Der Preis wurde am 26. März, dem 25. Todestag von Eugen Jochum, verliehen. -

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Essener Autorenpreis an Hartmut Musewald Drucken E-Mail
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Die in diesem Jahr erstmals am Schauspiel Essen durchgeführten Autorentage „Stück auf!“ hat der in Schwerin lebende Autor Hartmut Musewald gewonnen. Sein Stück mit dem Titel „verpiss dich gewiss“ setzte sich bei der Endausscheidung am 14. April in der vollbesetzten Studiobühne Casa gegen sieben weitere Finalisten durch. Der Autorenpreis der Stadt Essen, der von der Sparkasse Essen gefördert und von Oberbürgermeister Reinhard Paß überreicht wurde, ist mit 5.000 Euro dotiert; verbunden mit dem Preisgeld ist die Uraufführung dieses Stückes in der Spielzeit 2012/13 am Schauspiel Essen.

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Kulturpreis der deutschen Wirtschaft an Wolfram Lotz Drucken E-Mail
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Der Dramatiker Wolfram Lotz wird mit dem mit 10.000 Euro dotierten Kulturpreis der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet - mit Stücken wie „Der große Marsch” und „Einige Nachrichten an das All” fordere der 1981 in Hamburg geborene Autor das Theater heraus, wie der Kulturkreis im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) am 2. April mitteilte. Sprachlich virtuos und mit doppelbödigem Witz verweigere sich Lotz den Theater-Konven-tionen; seine Texte verhießen eine Unmöglichkeit, die die Theater nötige, sich zu bewegen. Der Jury des Dramatikerpreises gehörten unter anderem Joachim Lux (Thalia Theater Hamburg - dort soll ein neues Stück von Lotz uraufgeführt werden), Ulrich Khuon (Deutsches Theater Berlin), Sebastian Hartmann (Centraltheater Leipzig), Burkhard Kosminski (Nationaltheater Mannheim), Marie Luise Rötzer (Staatstheater Mainz) und Peter Spuhler (Badisches Staatstheater Karlsruhe) an. Der Preis, der seit 2002 jährlich verliehen wird, soll Lotz im Oktober 2012 überreicht werden.

 
tjg. theater junge generation und Platform 11+ verleihen Stückepreis Drucken E-Mail
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… an Michael Müller und Lilly Axster

Das tjg. theater junge generation und das Europäische Kulturprojekt PLATFORM 11+ haben in einem gemeinsamen Stückewettbewerb zur Uraufführung freie Theaterstücke für Zuschauer zwischen 11 und 15 Jahren gesucht, die sich mit der Lebensrealität Heranwachsender auseinandersetzen. Aus insgesamt 52 Einsendungen hat eine Jury (darunter die Intendantin des tjg., Felicitas Loewe) nun die Preisträger ermittelt: Der mit 4.000 Euro dotierte Preis für das Siegerstück wird geteilt - ausgezeichnet werden Michael Müller (Hamburg) mit dem Stück „Junge Junge” (Theaterstückverlag) und Lilly Axster (Wien) mit dem Stück „Victorias Bahnhof” (Verlag der Autoren).

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Heike Falkenberg gewinnt den 2. Autorenwettbewerb für ein Busstück Drucken E-Mail
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Siegerin des 2. Autorenwettbewerbs für (Kinder-)Stücke in, auf und um einen Bus ist die Autorin Heike Falkenberg mit „Nach Toronto! oder Meine Mutter heiratet deinen Vater“, ein Theaterstück für Kinder. Verbunden mit dem Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro ist die Uraufführung ihres Stückes, die am 1. Juni  im Theaterbus des Theaters der Jungen Welt Leipzig sowie am 21. Juni im neuen Theaterbus des Landestheaters Detmold stattfindet. Einen Sonderpreis des 2. Autorenwettbewerbes, dotiert mit 500 Euro, vergab die Jury an Norbert Ebel für sein Stück „Himmelskönig“; nominiert wurde die Autorin Maja Das Gupta mit ihrem Stück „Lillys Bus“ - es wird von den Landesbühnen Sachsen inszeniert.

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Ibsen Award für Heiner Goebbels Drucken E-Mail
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Der Theaterregisseur, Hochschulprofessor und Intendant der Ruhrtriennale Heiner Goebbels erhält den von der norwegischen Regierung geförderten Internationalen „Ibsen Award“ - der mit umgerechnet 330.000 Euro dotierte Preis ehre Goebbels für seine wegweisende Theaterarbeit, teilte das Büro der Ruhr-triennale in Gelsenkirchen mit. Die Auszeichnung wird auf dem Internationalen Ibsen-Festival verliehen, das vom 23. August bis 9. September im Nationaltheater Oslo stattfindet. Goebbels, 1952 in Neustadt an der Weinstraße geboren, habe die Theaterwelt um eine neue künstlerische Dimension bereichert und mit seinen Werken (u.a. „Eraritjaritjaka“, „Stifters Dinge“, „Surrogate Cities“) „die Kunstwahrnehmung des Publikums verändert und bei zahlreichen Künstlern entscheidende Wirkung hinterlassen“, heißt es in der Begründung der Jury. Goebbels sei einer der gro-ßen Kreativen unserer Zeit - sein Oeuvre umspanne ein großes Spektrum von Werken für die Oper bis zu Installationen ohne Schauspieler für das Theater. „Alle Stücke sind wesentlich verschieden in Eigenart und Form und jedes ist auf genuine Weise bahnbrechend und wegweisend.“

 
Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis an Kevin Rittberger Drucken E-Mail
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Am 8. Mai wird in Köln (Schauspiel Köln/Erfrischungsraum) zum fünften Mal der Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis verliehen - nach Beschluss der Juroren (Christopher Schmidt, Thomas Jonigk und Ute Nyssen) geht er an den Dramatiker Kevin Rittberger „für seine weltoffenen Bühnenstücke, die auf der Basis eigener Erforschung eine raffiniert kritische und auch komische Darstellung politischer und sozialer Wirklichkeit heute riskieren.“ Mit seinem Stück „Kassandra oder Die Welt als Ende der Vorstellung“, uraufgeführt von Felicitas Brucker am Schauspielhaus Wien, wurde Rittberger 2010 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. - Kevin Rittberger, geboren 1977 in Stuttgart, ist Theaterregisseur und Autor. Er studierte an der Freien Universität Berlin Neuere Deutsche Literatur, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Seit 2004 inszeniert er regelmäßig am Staatstheater Stuttgart, Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, Schauspiel Frankfurt sowie Schauspielhaus Wien. 2010 erhielt er den Kurt-Hübner-Förderpreis für Regie.

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George Tabori-Preis 2012: Geschlossener Rücktritt der Jury Drucken E-Mail
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Preise an cie. toula limnaios und Hunger&Seide

Den mit 20.000 Euro dotierten George Tabori-Preis 2012 des Fonds Darstellende Künste (FDK) erhält das Berliner Tanzensemble cie. toula limnaios - wie der Fonds in seiner Begründung schreibt, gehöre die von der Choreographin und Tänzerin Toula Limnaios und dem Komponisten Ralf R. Ollertz geleitete Compagnie zu den „erfolgreichsten Ensembles für zeitgenössischen Tanz in Deutschland”. Das Repertoire des seit 15 Jahren in Berlin ansässigen Teams umfasse inzwischen 31 abendfüllende Werke, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa, Südamerika und Afrika Zuschauer und Kritik begeisterten. Das internationale Tanzensemble beeindrucke durch seine „außergewöhnlich virtuosen und vielfältigen Ausdrucksformen. Mit großer sinnlicher Perfektion und körperlichen Grenzüberschreitungen, gepaart mit berührenden, verstörenden und poetischen Bildern, fordert es die Sehgewohnheiten der Zuschauer heraus und schafft assoziative Freiräume”. Den Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro, verbunden mit einer mehrwöchigen Residenz im Wert von 10.000 Euro im Ostseebad Kühlungsborn, gestiftet vom Kulturverein „Mecklenburg inspiriert”, erhält das Performancetheater Hunger&Seide aus München, das die beiden künstlerischen Leiter Judith Al Bakri und Jochen Strodthoff 2006 gründeten.

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Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2012: Dramatikerpreis an René Pollesch Drucken E-Mail
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Stückepreis an Nina Büttner

Der Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2012 des Pfalztheaters Kaiserslautern im Auftrag der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur geht an René Pollesch - damit erhält Pollesch den mit 15.000 Euro höchstdotierten Dramatikerpreis der Bundesrepublik, der seit 1993 ausgelobt wird, für sein dramatisches Gesamtwerk. Die Preisjury, bestehend aus Franziska Schößler, Jürgen Berger, Wolfgang Bergmann, Gerhard Jörder und Ulrich Khuon - unter Vorsitz von Pfalztheater-Intendant Johannes Reitmeier - hat sich einhellig für die Preisvergabe entschieden.

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Preis zum Welttheatertag an Jürgen Schitthelm Drucken E-Mail
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Das Internationale Theaterinstitut - Zentrum Deutschland verleiht seinen Preis zum Welttheatertag 2012 an Jürgen Schitthelm. „Jürgen Schitthelm gehört zu den großen Theaterleitern in Deutschland“, heißt es in der Pressemitteilung des ITI dazu: „Leben und Wirken sind untrennbar mit der Geschichte und Gegenwart der Schaubühne am Lehniner Platz verbunden, die er am Halleschen Ufer in Berlin-Kreuzberg als Ensemble mit gründete und bis heute ebenso kontinuierlich wie maßgeblich geprägt hat. Über fünf Jahrzehnte hat er mit außergewöhnlichen Künstlern die Schaubühne als Haus von herausragendem nationalem und internationalem Ansehen aufgebaut und in Qualität und Ausstrahlung erhalten. Zugleich war er im Vorstand und als Vizepräsident des Internationalen Theaterinstituts ein leidenschaftlicher und verdienstvoller Brückenbauer zwischen Theaterkulturen.“

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