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F.I.N.D. 2012 - Festival Internationale Neue Dramatik Drucken E-Mail
Veranstaltungen


... an der Berliner Schaubühne - vom 1. bis 11. März

„F.I.N.D. 2012“ zeigt neue Arbeiten zeitgenössischer Autoren und Theatermacher mit ihren international renommierten Ensembles: Eine Bearbeitung des jungen russischen Autors Michail Durnenkow von Strindbergs „Fräulein Julie“, inszeniert von Thomas Ostermeier am Theater der Nationen in Moskau, eröffnet das Festival. Der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski zeigt mit seinem Ensemble des Neuen Theaters in Warschau „Afrikanische Erzählungen nach Shakespeare“, basierend auf Texten von Shakespeare und dem Literaturnobelpreisträger J. M. Coetzee. Ivo van Hove adaptiert mit der Toneelgroep Amsterdam John Cassavetes’ „Husbands“, Jack Thornes Monolog „Bunny“ kommt zur Premiere; außerdem  zu sehen: das neue Stück von Marius von Mayenburg „Märtyrer“, Yael Ronens jüngste Arbeit „The Day Before the Last Day“, Falk Richter und Anouk van Dijks Arbeiten „Trust“ und „Protect Me“ sowie Projekte der griechischen Theatergruppe BLITZ und des australischen Performance-Kollektivs „SandS through the hourglass“, die mit dem Ensemble der Schaubühne neu erarbeitet werden. „Hotel Bogota“ präsentiert fünf Kurzdramen zeitgenössischer Autoren unterschiedlicher Länder, eigens für das Festival in Auftrag gegeben.
Zu den Gastspielen gehören: „Fräulein Julie“ nach August Strindberg in einer Bearbeitung von Michail Durnenkow, Regie Thomas Ostermeier, Theater der Nationen in Moskau, am 2. und 3. März (in russischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln); „Afrikanische Erzählungen nach Shakespeare“, Fassung von Krzysztof Warlikowski und Piotr Gruszczynski, Regie Krzysztof Warlikowski, Neues Theater in Warschau, am 3. und 4. März (in polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln); „Husbands“ von John Cassavetes, Regie Ivo van Hove, Toneelgroep Amsterdam, am 9. und 10. März (in niederländischer Sprache mit deutschen Übertiteln); „L’Impasse, I am what I am“, Regie Mikaël Serre, La Ferme du Buisson/Comédie de Reims (am 3. März). Zur Premiere innerhalb des Festivals kommt „Bunny“ von Jack Thorne, Regie Christoph Schletz, am 6. März - eine weitere Vorstellung findet am 10. März statt, in einer Doppelvorstellung mit „Die Tiefe“ von Jón Atli Jónasson, die von Egill Heiðar Anton Pálsson szenisch eingerichtet wird. Für das Autorentheaterprojekt „Hotel Bogota“ schrieben Sylvain Levey (F), Manuel Antonio Pereira (B), Jonas H. Khemiri (SE), Leo Butler (GB) und Mercè Sarrias (ES) im Auftrag der Schaubühne neue Stücke, die im Berliner Hotel Bogota spielen und dort aufgeführt werden (Einrichtung Jan-Christoph Gockel, mit Schauspielern aus dem Ensemble der Schaubühne, am 3., 4. sowie am 6. März). Zu den Performances gehören „The One-Eyed Man Is King” von SandS through the hourglass (Sydney), Regie Shannon Murphy (am 10. März) und „Galaxy“ von Blitz (Athen) mit Schauspielern aus dem Ensemble der Schaubühne (am 8. und 9. März). Bei einer Workshoppräsentation geben Theater-Studenten aus Deutschland, Frankreich und Polen Einblick in die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit mit erfahrenen Theatermachern während des in das Festival integrierten Austauschprogramms „F.I.N.D. plus“ (am 10. März). Aus dem Repertoire der Schaubühne wird während der Festivaltage gezeigt: „Märtyrer“ von Marius von Mayenburg, Regie Marius von Mayenburg (Vorstellungen mit englischen Übertiteln am 1. und 2. März), „Regen in Neukölln“ von Paul Brodowsky, Regie Friederike Heller (Vorstellung mit englischen Übertiteln am 7. März), „Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch“ von Rodrigo García, Regie Rodrigo García (am 7. März), „The Day Before the Last Day” von Yael Ronen & the Company, Regie Yael Ronen (Deutsch, Englisch, Hebräisch, Arabisch mit deutschen und englischen Übertiteln, am 6., 8. und 9. März), „TRUST“ von Falk Richter & Anouk van Dijk (Vorstellungen mit englischen Übertiteln am 7. und 8. März) und „Protect Me“ von Falk Richter & Anouk van Dijk (am 10. und 11. März). - www.schaubuehne.de.