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Neues Theaterfestival in Hamburg Drucken E-Mail
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Schauspielgrößen wie Klaus Maria Brandauer, Ulrich Matthes und Joachim Meyerhoff sind im Oktober beim ersten Hamburger Theaterfestival zu Gast: Insgesamt zehn Vorstellungen (weswegen die FAZ schon von „einer Art herbstlichen Gegengewicht zur Berliner Theatertreffen-Schau im Mai“ sprach) einiger der renommiertesten Bühnen aus dem deutschsprachigen Raum sind vom 11. bis zum 25. Oktober im Deutschen Schauspielhaus, im Thalia Theater und im St. Pauli Theater zu sehen. Das Burgtheater Wien zeigt Shakespeares „Sturm“ (Regie Barbara Frey) mit Johann Adam Oest, Maria Happel und Joachim Meyerhoff (14./15.10., Thalia Theater) sowie Kleists „Amphitryon“ (Regie Matthias Hartmann) mit Michael Maertens und Dörte Lyssewski, eine Produktion des Schauspielhauses Zürich (17./18.10., Deutsches Schauspielhaus). Das Berliner Maxim-Gorki Theater ist mit Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ dabei (Regie Jan Bosse, 12./13.10., Thalia Theater), unter anderem mit Hans Löw und Fritzi Haberlandt. Das Deutsche Theater Berlin zeigt Thomas Bernhards „Ritter, Dene, Voss“ (Regie Oliver Reese) mit Ulrich Matthes und Constanze Becker (27./28.10., St. Pauli Theater), das Berliner Ensemble präsentiert Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“, Regie Peter Stein, mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle (25.10., Deutsches Schauspielhaus).
Das Festival unter der Leitung von Initiator Nikolaus Besch, der auch in Zukunft jährlich „Erfolgsproduktionen renommierter Ensembles“ zeigen will, ist eine rein privat finanzierte Kulturinitiative und das Projekt der gemeinnützigen Stiftung Hamburger Theater Festival - „wir danken den Förderern der Stiftung Hamburger Theater Festival sowie den namhaften Kuratoren der Stiftung, ohne die eine Realisierung des Festivals nicht möglich wäre“, heißt es auf der homepage des neuen Festivals (www.hamburgertheaterfestival.de).