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FIND-Festival an der Berliner Schaubühne |
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Festivals
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„Die drei Amerikas“ - vom 3. bis 7. März
„FIND“, das Festival für Internationale neue Dramatik, findet wieder im März an der Berliner Schaubühne statt. Anlässlich des 200. Jahrestages des Beginns der lateinamerikanischen Bürgerkriege geht es diesmal um die „Drei Amerikas” - mit Gastspielen von Rodrigo García, Wajdi Mouawad, Rafael Spregelburd und Patrick Wengenroth, szenischen Lesungen neuer Stücke aus Lateinamerika, USA und Kanada und einer täglichen argentinischen Theater-Soap „Bizarra” von Rafael Spregelburd im Fitnesscenter am Adenauer-Platz.
„Während der Einfluss des amerikanischen Dramas auf das europäische Theater traditionell stark ist, erhält gerade die Dramatik in spanischer und französischer Sprache im letzten Jahrzehnt zunehmend innovative Impulse aus den ehemals kolonialisierten Gebieten“, heißt es u.a. in der Pressemeldung der Schaubühne; insbesondere in Québec, Argentinien und in Mexiko sei eine reiche zeitgenössische Theaterkultur entstanden. FIND 10 „Die drei Amerikas“ rückt diese neue Welt in den Fokus seiner Recherche der unterschiedlichen lateinamerikanisch, angelsächsisch und frankophon geprägten Theatertraditionen des Kontinents: Im Rahmen des Festivals präsentiert die Schaubühne Gastspiele von Theatermachern wie dem in Argentinien geborenen Spanier Rodrigo García („Tod und Wiedergeburt als Cowboy“, Regie Rodrigo García/ Théâtre National de Bretagne, La Carnicería Madrid, 3./4. März), dem im Libanon geborenen Frankokanadier Wajdi Mouawad („Verbrennungen“, Regie Wajdi Mouawad/ Abé Carré Cé Carré und Au Carré de l’Hypoténuse, 4./5. März) oder dem Argentinier mit deutschen Wurzeln Rafael Spregelburd („Paranoia“, Regie Rafael Spregelburd/ Centro Cultural 25 de Mayo, Festival International de Buenos Aires, Canal Ciudad Abierta und El Patrón Vázquez; eine Auftragsarbeit der Akademie Schloss Solitude Stuttgart, 6. März). Außerdem werden neue Stücke aus den USA, aus Mexiko und Chile in szenischen Lesungen vorgestellt: „Jetzt oder später“ von Christopher Shinn, USA, Deutsch von Simon Froehling, eingerichtet von Andrea Moses, 3. März; „Grenzen“ von Edgar Chías, Mexiko, eingerichtet von Egill Pálsson (Island), Deutsch von Sonja Wengenroth, 4. März; „2666” von Roberto Bolaño, Chile, adaptiert für das Teatre Lliure von Pablo Ley und Àlex Rigola, Spanien, eingerichtet von Àlex Rigola, Deutsch von Christian Hansen, 6. März; „In den Arkaden“ von Christian Winkler, Gewinner des 6. Stückewettbewerbs, eingerichtet von Friederike Heller und Lilli-Hannah Hoepner, 7. März. Patrick Wengenroth beschäftigt sich in seinem neuen Projekt aus europäischer Perspektive mit „The Americas - War of the Worlds“ (5./6. März). Diesem Thema widmet sich ebenfalls der Streitraum Spezial „Die Amerikas“ mit den Gästen Daniel Link, Marcia Pally, Rafael Spregelburd und Edgar Chías (7. März). Traditionell endet das Festival mit der Präsentation des Gewinners des Stückewettbewerbs der Schaubühne. Aus dem internationalen Zusammentreffen von Autoren, Regisseuren und Schauspielern im Rahmen des FIND gehen Projekte und Inszenierungen hervor, die Schwerpunkte des Spielplans der Schaubühne bilden - die Entdeckungen des Festivals und die Arbeit an den neuen Stücken führten in den vergangenen Spielzeiten zu zahlreichen Uraufführungen und deutschsprachigen Erstaufführungen (im März 2009 hatte etwa die deutsch-israelisch-palästinensische work-in-progress-Produktion „Dritte Generation“ von Yael Ronen Premiere; Ronens Stücke wurden beim 7. FIND mit Schwerpunkt Israel präsentiert). Die intensive Zusammenarbeit mit Autoren im Rahmen des FIND hat dazu beigetragen, Autoren wie u.a. Sarah Kane, Jon Fosse, Biljana Srbljanovic, Caryl Churchill und Richard Dresser im deutschen Sprachraum zu etablieren (www.schaubuehne.de).
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