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Erstes Treffen der Bayerischen Intendanten |
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Kulturpolitik
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Ernö Weil als Sprecher gewählt, Schwerpunkte Kooperationen und Theaterpädagogik
Am 8. März fand im Gluck-Saal des Nürnberger Opernhauses erstmalig ein Treffen der Bayerischen Intendanten statt. Diese Zusammenkunft kam auf Initiative des Landesverbandes Bayern und auf Wunsch der Intendanten Bayerns zustande, von denen insgesamt elf anwesend waren. Als Sprecher wurde der Regensburger Intendant Ernö Weil gewählt, dessen Aufgabe es sein soll, die Wünsche und Interessen der Intendanten zu bündeln und nach außen zu tragen sowie auf politischer Ebene zu kommunizieren.
Ein großes Thema der Runde waren die Subventionskürzungen durch Stadt und Land im Zuge der kommunalen Finanzkrise und in dem Zusammenhang die Überlegung, durch Kooperationen - wie zum Beispiel durch die gemeinsame Beschaffung neuer Mikroportanlagen - die sich abzeichnenden Mitteleinsparungen zu kompensieren. Ziel ist es, die Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik wieder mehr für die Probleme der Theater zu sensibilisieren. Darüber hinaus wurde über ein jährliches Treffen der Theaterjugendclubs - bisher findet dieses im Zweijahresrhythmus statt - nachgedacht sowie ein damit verbundenes Zusammentreffen der bayerischen Theaterpädagogen, um auch hier den Austausch zu fördern. Zur kontinuierlichen Verbesserung der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wurde auch über die Möglichkeit von Berufspraktika im Rahmen einer dualen Ausbildung von Theaterpädagogen diskutiert. Abschließend stand noch die Frage nach einer gemeinsamen Aktion für das Theater Wuppertal im Raum. Hier zeigte sich, dass die Theater Bayerns bereits über eigene Projekte nachgedacht haben, um der angekündigten Schließung des dortigen Schauspiels entgegenzuwirken. So gab das erste Treffen Anstoß für den weiteren Austausch und Ausblick auf Lösungsansätze für die bestehenden Probleme der Theater.
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