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Weniger als 10.000 Planstellen an deutschen Orchestern |
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Kulturpolitik
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„Stellenpläne kommen erneut auf den Prüfstand”
Die Zahl der Planstellen in deutschen Orchestern ist erstmals unter die Grenzmarke von 10.000 gefallen: Wurden bei der ersten gesamtdeutschen Erfassung 1992 noch 12.159 Planstellen gezählt, so sind es 2010 nur noch 9.922 - das entspricht einem Abbau von ca. 35% im Osten und ca. 7% im Westen. Die Gesamtzahl der Orchester ist mit 133 stabil und unverändert geblieben, wie die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) Ende Januar auf ihrer Jahrespressekonferenz in Berlin mitteilte.
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Offener Brief des Essener Intendanten und GMD Stefan Soltesz |
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Kulturpolitik
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Anfang Januar erreichte die Redaktion ein an den Oberbürgermeister und den Kämmerer der Stadt Essen sowie den Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Düsseldorf adressierter „offener Brief“ des Essener Aalto-Musikchefs Stefan Soltesz, den wir im Folgenden abdrucken.
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Rostocker und Parchimer Theater in einem Boot |
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Kulturpolitik
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Kooperationsvertrag unterzeichnet
Am 18. Dezember wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem Volkstheater Rostock und dem Zweckverband Mecklenburgisches Landestheater Parchim sowie der Hansestadt Rostock, dem Landkreis Parchim und der Stadt Parchim unterzeichnet (wir berichteten bereits in der letzten Ausgabe).
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Frankfurt Lab - Das Labor der Moderne für FrankfurtRheinMain gegründet |
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Kulturpolitik
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Neue Basis für zeitgenössische und interdisziplinäre darstellende Kunst
Anfang Oktober hat das „Frankfurt Lab“ offiziell seine Arbeit in der ehemaligen Außenspielstätte des Schauspiel Frankfurt in der Schmidtstraße aufgenommen: „Frankfurt Lab“ ist ein Verein, der auf Initiative des Ensemble Modern, der Hessischen Theaterakademie, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, des Künstlerhaus Mousonturm, der Forsythe Company sowie des Kulturfonds FrankfurtRheinMain gegründet wurde.
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Forsythe plant Digitale Tanzbibliothek |
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Kulturpolitik
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Förderprojekte der Bundeskulturstiftung
Eine von dem Choreographen William Forsythe initiierte „Digitale Tanzbibliothek“ gehört zu den neuen Projekten der Bundeskulturstiftung, die mit insgesamt 21 Millionen Euro gefördert werden.
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Tanztheater in Braunschweig stand nie zur Diskussion |
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Kulturpolitik
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Das Staatstheater Braunschweig hat sich wenige Tage nach der Verleihung des FAUST-Theaterpreises in Mainz an die Öffentlichkeit gewandt, um Spekulationen entgegen zu treten, die Sparte Tanz sei auch in Braunschweig gefährdet: „Im Rahmen der Verleihung des Theaterpreises (...) wurde eine falsche Mitteilung verbreitet: In der Moderation ist gesagt worden, dass in Braunschweig über die Abschaffung des Tanztheaters diskutiert wird. Dies ist falsch und nie diskutiert worden.“
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Keine Theaterfusion in Mecklenburg-Vorpommern |
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Kulturpolitik
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„Leistungsgerechte“ Zuschussverteilung
Die Forderung der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern nach einer Fusion von sechs Theatern zu nur noch zwei Einrichtungen bis 2020 (wir berichteten) ist offenbar vom Tisch: Die Regierungsfraktionen SPD und CDU im Landtag kippten einen zentralen Punkt des Theaterkonzepts von Bildungsminister Henry Tesch, der zwei „Kulturkooperationsräume” östlich und westlich der A19 mit jeweils einem Theater und einem Orchester bilden wollte. Mögliche Kooperationen oder Zusammenschlüsse von Bühnen sollen nun „auf freiwilliger Basis“ geschehen, betonten Sprecher beider Fraktionen.
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Neuer Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern unterzeichnet |
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Kulturpolitik
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Pressemitteilung von Bühnenverein und DOV
Der Deutsche Bühnenverein und die Deutsche Orchestervereinigung haben Mitte Dezember einen neuen Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK) unterschrieben - damit finden die über fünfjährigen Verhandlungen, die auch von Streiks einzelner Orchester begleitet wurden, ihr erfolgreiches Ende.
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Keine Steuererleichterungen zulasten von Ländern und Kommunen |
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Kulturpolitik
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Pressemitteilung des Bühnenvereins
Der Deutsche Bühnenverein fordert die Bundesregierung auf, die von ihr nun in Aussicht genommenen Steuerentlastungen vollständig aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren: „Entlastungen im Bereich von Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie Entlastungen für Familien mit Kindern, aber auch die niedrige Umsatzsteuer im Hotel- und Gastronomiegewerbe mögen in vielerlei Hinsicht begründet sein und dem Wachstum dienen“, heißt es in der dazu veröffentlichten Pressemitteilung.
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Parchim will keine Theater-Kooperation mit Schwerin |
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Kulturpolitik
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Die Kooperationsverhandlungen zwischen dem Staatstheater Schwerin und dem Theater Parchim (wir berichteten) sind nach Angaben der Schweriner Stadtverwaltung gescheitert - der Zweckverband des Mecklenburgischen Landestheaters, dem der Landkreis und die Stadt Parchim angehören, wolle stattdessen eine Kooperationsvereinbarung mit Rostock und dem dortigen Volkstheater abschließen, wie eine Stadtsprecherin mitteilte; über diesen Beschluss sei die Landeshauptstadt Mitte November informiert worden.
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Schauspiel in Wuppertal vor dem Aus? |
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Kulturpolitik
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Stadt mit knapp zwei Millionen Euro verschuldet/„Wir haben keine andere Wahl“
In der hoch verschuldeten Stadt Wuppertal steht die Schauspielsparte unter ihrem Chef Christian von Treskow möglicherweise vor dem Aus: Oberbürgermeister Peter Jung will die Zuschüsse für die Wuppertaler Bühnen bis 2012 stufenweise bis rund 20 Prozent und damit um zwei Millionen auf 8,9 Millionen Euro kürzen, wie eine Sprecherin der Stadtverwaltung Mitte November mitteilte - das habe der OB in seinem Haushaltssicherungskonzept vorgesehen, das bis 2014 Einsparungen in Höhe von jährlich 80 Millionen Euro fordert.
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