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Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker Drucken E-Mail
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Der in Berlin lebende Oliver Kluck ist Gewinner des Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker 2010. Der 1980 auf Rügen geborene Nachwuchsdramaturg hat sich gegen 47 weitere Autoren durchgesetzt und wird für sein Stück „Warteraum Zukunft“ (s. Stücke) ausgezeichnet, wie das Frankfurter Kleist-Forum im Januar mitteilte. Der mit 7.500 Euro dotierte und mit einer Uraufführungsgarantie verbundene Preis wird von der Stadt Frankfurt (Oder) gemeinsam mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, der Dramaturgischen Gesellschaft Berlin und der Frankfurter Messe- und Veranstaltungsgesellschaft vergeben. Kluck zeige mit seinem Stück eine frische und unkonventionelle Herangehensweise an Lebensentscheidungen, begründete die Jury. Das Schauspielhaus Hamburg wird das Stück inszenieren und am 18. Mai bei den Ruhrfestspielen uraufführen; ein Gastspiel wird zudem am 5. Oktober zur Eröffnung der Kleist-Festtage 2010 in Frankfurt gezeigt. Kluck studierte Dramaturgie und schrieb 2007 sein erstes Theaterstück, „Mut macht Mut“; im gleichen Jahr veröffentlichte er die Erzählsammlung „Ein Himmel voller Bratschen“. Beim letztjährigen Berliner Theatertreffen erhielt er bereits den Förderpreis für neue Dramatik des Stückemarktes für „Das Prinzip Meese“, das am 8. Februar im Berliner Maxim Gorki Theater zur Uraufführung kommt.