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Theatertreffen 2010 - die Auswahl steht |
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Veranstaltungen
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Die Jury des Theatertreffens, das in diesem Jahr vom 7. bis 23. Mai stattfindet, hat Mitte Februar die Auswahl der zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ der vergangenen Saison im deutschsprachigen Raum getroffen; wieder einmal sind einige Kandidaten, wenn auch mit Koproduktionen, gleich doppelt vertreten (Thalia Theater Hamburg und Burgtheater Wien), das Schauspiel Köln sogar drei mal; das Grazer Schauspielhaus wird zum ersten Mal eingeladen, aus der Hauptstadt kommt nur eine Inszenierung. Auf der begehrten Liste stehen folgende Produktionen:
Deutsches Theater Berlin, „Diebe“ von Dea Loher (Regie Andreas Kriegenburg), Schauspielhaus Graz, „Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“ von Peter Handke, Bearbeitung und Regie Viktor Bodó, Thalia Theater Hamburg, „Liebe und Geld“ von Dennis Kelly (Regie Stephan Kimmig), Thalia Theater Hamburg in Koproduktion mit Schauspiel Köln, „Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie“ von Elfriede Jelinek (Regie Nicolas Stemann), Schauspiel Köln, „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“ von Ettore Scola und Ruggero Maccari (Regie Karin Beier), Schauspiel Köln (Koproduktion NT Gent und De Veenfabriek), „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth (Regie Johan Simons, Paul Koek), Münchner Kammerspiele, „Kleiner Mann - was nun?“ von Hans Fallada (Regie Luk Perceval), Burgtheater Wien, „Life and Times - Episode 1“ (Konzept und Regie Kelly Copper & Pavol Liska/Nature Theater of Oklahoma), Burgtheater Wien, „Der goldene Drache“ von Roland Schimmelpfennig in der Regie des Autors, Wiener Festwochen, „Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie“, ein Projekt von Christoph Marthaler und Anna Viebrock (Regie Christoph Marthaler). - Zur Jury gehören in diesem Jahr die Theaterkritikerinnen und -kritiker Eva Behrendt, Jürgen Berger, Wolfgang Höbel, Stefan Keim, Ellinor Landmann, Andres Müry und Christopher Schmidt. „Anhand der nominierten Produktionen wird deutlich,“ so Iris Laufenberg, Leiterin des Theatertreffens, „dass in der deutschsprachigen Theaterlandschaft nicht nur internationale Koproduktionen und länderübergreifend arbeitende Regisseure immer selbstverständlicher werden, sondern dass diese zunehmend auch von Projekten geprägt ist, die bereits in einem internationalen Kontext entstehen, wie ‚Die Stunde da wir nichts voneinander wussten’ in der Bearbeitung von Victor Bodó in Zusammenarbeit mit der Sputnik Shipping Company Budapest, oder ‚Life and Times’ des Nature Theater of Oklahoma.“ Das Theatertreffen wird offiziell am 7. Mai im Haus der Berliner Festspiele eröffnet - neben den 10 ausgewählten Inszenierungen soll ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Diskussionen, Preisverleihungen, Konzerten und Partys die deutschsprachigen und internationalen Gäste in das Haus der Berliner Festspiele locken. Die „Talente“-Plattformen des Theatertreffens - der Stückemarkt mit szenischen Lesungen neuer europäischer Stücke, das Internationale Forum und der Theatertreffen-Blog - bieten Gelegenheit zum Austausch für junge Theaterleute aus dem In- und Ausland. Die Zusammenarbeit mit 3sat und dem ZDFtheaterkanal geht in ihr 15. Jahr, wieder werden einige der ausgewählten Inszenierungen im Mai in 3sat ausgestrahlt; bereits zum 14. Mal wird im Rahmen des Theatertreffens der 3sat-Preis verliehen (www.theatertreffen-berlin.de).
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