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Politische Diskussion um die Zukunft der Theater Vorpommern GmbH: Stellungnahme zum Theaterstreit |
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Montag, 25. Mai 2009 um 01:00 Uhr |
Gemeinsame Pressemitteilung von VdO, GDBA und DOV
Die Vereinigung Deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO), die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) sowie die
Deutsche Orchestervereinigung (DOV) reagieren als gewerkschaftliche Organisationen der Bühnenkünstler und Orchestermusiker auf die gegenwärtige politische Diskussion um die Zukunft der Theater Vorpommern GmbH (Theater in Greifswald, Stralsund und Putbus) „mit großer Besorgnis und Unverständnis”: „Es ist weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass politisch Verantwortliche wegen einer einzelnen umstrittenen Personalie (gemeint ist der Streit um die Zukunft von Intendant Anton Nekovar, Anm. d. Red.) die Existenz einer bisher sehr erfolgreichen und funktionierenden Theaterfusion in Frage stellen”, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Gewerkschaften. Nicht nur ein breitgefächertes Kulturangebot auf hohem Niveau, auch die Arbeitsplätze der rund 300 Theatermitarbeiter würden hierdurch unnötig gefährdet. „Es ist unerträglich, dass die Debatte auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen wird, die seit zehn Jahren durch Verzicht auf Gagenbestandteile dazu beigetragen hat, dass die kulturelle Versorgung der Region auf diesem hohen Niveau erhalten werden konnte.” Anstatt - wie teilweise geschehen - die Zerschlagung der Theater Vorpommern GmbH in der Öffentlichkeit „als nahezu unabwendbar” darzustellen, sollten sich lieber alle Verantwortlichen vorbehaltlos für den Fortbestand des seit 15 Jahren bewährten Modells einsetzen, fordern die Gewerkschaftsvertreter. Die Künstlergewerkschaften appellieren daher an die politischen Entscheidungsträger der beiden Hansestädte und des Landkreises Rügen, nicht auf ihren Standpunkten zu verharren, sondern „Beweglichkeit zu zeigen” und für eine Zukunft des Theaters Vorpommern, seiner Mitarbeiter und deren Familien einzutreten.
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