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Preisträger der Bayerischen Theatertage |
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Dienstag, 30. Juni 2009 um 01:00 Uhr |
Jury vergibt 6 Förderpreise
Am 27. Juni gingen in Coburg die Bayerischen Theatertage 2009 zu Ende. Neben den Abschlussinszenierungen in Reithalle
und Großem Haus sowie dem erneuten Auftritt der Theaterband abends im Theatertage-Zelt fand an diesem letzten Festivaltag auch die öffentliche Preisverleihung mit der Bekanntgabe der Förderpreise und der Preise der Schülerjury statt. Die Theatertage-Jury, bestehend aus acht Vertretern verschiedenster Medien im Printbereich, Hörfunk und Fernsehen, vergab insgesamt sechs Förderpreise, darunter zwei für besondere künstlerische Leistungen im Kinder- und Jugendtheater. Das Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro wurde von der LfA-Förderbank gestiftet. Laszlo Molnar vom Bayerischen Fernsehen, der als Jury-Koordinator die Preisverleihung mit einer kurzen Ansprache eröffnete, betonte, dass die Jury mit der Vergabe dieses Geldes „zu mutiger Arbeit ermutigen” wolle, „zu engagiertem Theater, zu Einsatz und Risiko”. Die Art der zu verleihenden Preise, ob Ensemble- oder Einzelpreise, wurde von den Juroren in mehreren Sitzungen während des 16tägigen Festivals gemeinsam bestimmt. Dass dabei ein Preis für den „Größtmöglichen Neigungswinkel” kreiert wurde, der sich an den Slogan - „Theater darf schräg sein” - der diesjährigen Theatertage anlehnte, freute die Coburger Gastgeber ebenso wie der Dank der Jury, „dass diese Bayerischen Theatertage für die Besucher (…) so reibungslos, angenehm und in jeder Hinsicht anregend abgelaufen sind.” Die Förderpreise (in Reihenfolge ihrer Vergabe): Im Bereich Kinder- und Jugendtheater ging der mit 3.000 Euro dotierte Preis für die beste schauspielerische Leistung an Anna Riedl für die Titelrolle in „Mary Poppins”, eine Produktion des Bayerischen Staatsschauspiels. Ebenfalls im Bereich Kinder- und Jugendtheater ging der mit 3.000 Euro dotierte Preis für die beste Bühne an Andreas Wagner, der die Bühne zu „Ein Schaf fürs Leben”, eine Produktion des Theaters Pfütze Nürnberg, kreierte. Außerdem wurden verliehen: Der mit 3.000 Euro dotierte Preis für die beste schauspielerische Leistung an Christine Diensberg für die Rolle der Anna Balicke in „Trommeln in der Nacht” des Theaters Augsburg; der mit 2.000 Euro dotierte Preis für die beste Ensembleleistung an das Junge Schauspielensemble München (Ursula Berlinghof, Ulrike Dostal, Markus Fisher, Thorsten Ritz, die Musiker Max Osvald, Peter Cudek und Regisseur Vincent Kraupner) für „Music Hall” (von Jan-Luc Lagarce); der mit 2.000 Euro dotierte Preis für die beste künstlerische Gesamtleistung an das Staatstheater Nürnberg für „Maria Stuart” (Regie Stefan Otteni); der mit 2.000 Euro dotierte Preis für den größtmöglichen Neigungswinkel an die sechs Darsteller (Christian Manuel Oliveira, Maria Vogt, Katharina Ries, Milena Ivanova, Linda Werner, Florian Fischer) von „The Suicide Bombers - Cabaret Tschetchnenien” (Regie Anna Sjöström) des Mainfranken Theaters Würzburg. Die Preise der Schüler-Jury waren: „Bester Darsteller” für Kai Christian Moritz in „Kampf des Negers und der Hunde”, eine Produktion des Mainfranken Theaters Würzburg; beste Darstellerin: Maria Vogt in „Cabaret Tschetchnenien”, eine Produktion des Mainfranken Theaters Würzburg; beste Ausstattung: „Trommeln in der Nacht” des Theaters Augsburg; beste Regie: Johanna Wehner für „Ein Traumspiel” der Bayerischen Theaterakademie; beste Aufführung im Kinder- und Jugendtheater: „Die zauberhafte Melodie” der Bayerischen Theaterakademie; Spezialpreis 1: „Romeo und Julia” (Tanztheater) des Staatstheaters am Gärtnerplatz; Spezialpreis für das schrägste Stück: „Cabaret Tschetchnenien” des Mainfranken Theaters Würzburg; der Preis der Schülerjury für die beste Aufführung insgesamt ging an das Theater Erlangen für „Die Reise” (von Bernward Vesper). Insgesamt kamen 6.678 Besucher zu den Bayerischen Theatertagen nach Coburg, eine Auslastungsbilanz von gut 67%. Vor allem die Angebote in der Reithalle und auf der Bühne im Bürg-lass wurden mit großer Resonanz angenommen (Reithalle 83%, Bürglass 68% Auslastung).
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